Die Radstreifen auf der Seebrücke in Luzern wurden erstmals 1988 markiert.1997 erfolgte dann der Neubau der Seebrücke mit der heutigen Verkehrsführung. Die Radstreifen, auch die in Mittellage haben sich bewährt. Unfälle sind selten. Eine systematische Untersuchung gibt es dazu jedoch nicht. Subjektiv werden von vielen Radfahrern die Radstreifen als unsicherer eingestuft als sie effektiv sind. Video Bewertung: 0 / 5
Bereits 1996 begannen Planungen zum Umbau und zur Neugestaltung des Aegi – Platzes in Hannover. Die Stadtbahnlinie 10 endete zu diesem Zeitpunkt noch in der Friedrichstraße (heute vom Gebäude der NORD/LB überbaut). Durch den Rückbau der Stadtbahn und den Abriss der baufälligen Hochstraße sollte eine völlige Neukonzeption erreicht werden. Diese Planung erfolgte als Gemeinschaftsplanung vom Tiefbauamt der Stadt Hannover mit der üstra Tochtergesellschaft TransTeC-bau. In der Baumaßnahme ab Ende 1997 bis 1999 wurde der Platz dann vollständig umgestaltet. Der frei gewordene Platz unter der Brücke wurde für zusätzliche Abbiegespuren und auch für eine spezielle Busspur in Mittellage verwendet. Diese Bilder von Lars Schumacher für OKOK Television sind am Tag des Abrisses entstanden; hier war es den Menschen der Stadt noch einmal möglich die Hochstrasse ganz anders zu erleben. Video Bewertung: 5 / 5
Was für einen Bergsteiger der Mount Everest ist, das sind in der Musik die 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Den gesamten Zyklus zu spielen, ist künstlerisch wie technisch eine Extremleistung. Der 38-jährige Wiener Pianist Till Fellner steht kurz vor dem Gipfelsieg: Am Abend schließt er den Zyklus mit Beethovens letzten drei Sonaten im Wiener Konzerthaus ab. Kritik aus “Wiener Zeitung” (von Gerhard Kramer): Fellners Gipfelsieg mit Beethoven Pianist Till Fellner schloss seine Gesamtaufführung der Sonaten Beethovens im Konzerthaus ab. Till Fellner krönte seinen auf zwei Jahre angelegten Beethoven-Zyklus mit einer ungemein beeindruckenden Wiedergabe der drei letzten Sonaten op. 109, 110 und 111. Auf überzeugende Weise gelang ihm dabei, was er sich vorgenommen hatte: den Reichtum an verfeinerten Details mit den großen Entwicklungen in Einklang zu bringen. Der Pianist nähert sich dem vielfältigen Kosmos dieser Werke mit überlegener Ruhe: kraftvoll, doch niemals brutal im Stirnsatz von op. 111; tief empfunden, doch ohne Sentimentalität beim “Klagenden Gesang” im Finale aus op. 110; mit souveräner, doch keineswegs gehirnlastiger Disposition; und mit wohlausgewogenen, nie ins Extrem verfallenden Tempi. Wichtig ist ihm bei all’ dem die klangliche Komponente, die Leuchtkraft des Diskants, die Wärme und auch Fülle in Mittellage und Tiefe. Dem Klavier entlockter Klangzauber Überhaupt entlockt Till Fellner dem Klavier allen im Notentext angelegten Klangzauber, den man beim …